Höhensicherungstechnik plp
 

 Servoprolapsui                                                                                 Höhensicherungstechnik plp

 

Schon die alten Römer bemerkten, welch Gefahr für ihre Arbeiter bestand, als sie an den Bauwerken mit für die damalige Zeit beträchtlichen Höhen arbeiten ließen. Immer wieder kam es zu Stürzen (lateinisch lapsus), bei denen die gut ausgebildeten Bauarbeiter der Römer ums Leben kamen. Auch zu der damaligen Zeit war man bereits bemüht, die Arbeiter vor dem tödlichen Sturz zu schützen bzw. zu bewahren (lat. servo „ich bewahre, ich rette“ ). Durch das einfache an- bzw. festbinden der Arbeiter wollte man sie vor (lat. pro) dem Sturz schützen.

 

In Anlehnung an diese kurze „zeitgeschichtliche Reise“ entstand der Name unseres kleinen Unternehmens, das Sie und Ihre Mitarbeiter vor dem Sturz, also den lapsus, bewahren möchte.  

 

Ein mehrere tausend Jahre altes Gebot aus dem römischen Recht lautet daher „neminem laedere“  „(Bitte) schädigt Niemanden“. Dieser Grundsatz für den Schutz von Arbeitnehmer bei der Arbeit wird auch heute noch gelegentlich vom BGH als Verstoß gegen das Gebot des Neminem laedere bezeichnet (BGH, Urteile vom22.10.2004 – Az. V ZR 310/03).      

 


Auch in der heutigen Zeit ziehen sich Absturzunfälle  wie der sprichwörtliche rote Faden durch die Arbeitswelt. Ob in der Industrie, im Handwerk oder im öffentlichen Dienst, Absturzunfälle zählen zu den Unfällen, die sich nicht auf eine Branche beschränken lassen.

 

Ob im Baugewerbe oder im Gebäudemanagement, bei Montagearbeiten oder bei Arbeiten in Hochregallägern begeben sich Arbeiter in absturzgefährdete Bereiche. Im Jahr 2013 ereigneten sich  ca.60.000 Absturzunfälle als meldepflichtige Unfälle in der gewerblichen Wirtschaft, von denen ca.12.500 eine Unfallrente zugesprochen wurde. 

 

Absturzunfälle haben i.d.R. schlimmste Verletzungen zur Folge, benötigen entsprechend aufwändige Heilbehandlungen, Umschulungen usw. und schlagen bei den Entschädigungsleistungen mit etwa 40 % der Gesamtleistungen zu Buche.

 

 Mit einem Anteil der Rentenfälle von 21,5% liegen die Absturzfälle hinsichtlich ihrer Schwere noch deutlich vor den Straßenverkehrsunfällen, bei denen der Anteil der Rentenfälle 4,4% beträgt.

Schaut man sich noch mal die Zahl der meldepflichtigen Absturzunfälle von ca.60.000 an, so kommt man zu dem Schluss, das sich allein in der deutschen Arbeitswelt täglich 164 Absturzunfälle ereignen.

 

Angesichts der deutlichen Zahlen möchten wir Ihnen gerne behilflich sein, Ihre Angestellten zu einem sicheren Arbeiten im gefährdeten Bereich zu verhelfen.